Leni vom Bichlhof: Zwischen Kuhstall und Instagram

Shownotes

Magdalena Esterhammer alias Leni vom Bichlhof (www.instagram.com/leni.vom.bichlhof) ist Bergbäuerin und studierte Lebensmitteltechnologin. Auf ihren Social-Media-Kanälen teilt sie ungeschönte Einblicke in das Leben auf dem Bergbauernhof oberhalb des Zillertals. Im Gespräch mit Klaus und Lisa erzählt sie von der Hofübernahme im Nebenerwerb, der Bewirtschaftung steiler Wiesen und dem Arbeiten im Jahreskreislauf. Sie erklärt, warum das Tiroler Grauvieh ideal zu ihrem Hof passt, was Heumilch ausmacht und wie Landwirtschaft und Tourismus zusammenhängen. Ein ehrlicher Blick auf den Bergbauernalltag und auf die Frage, wie bewusste Kaufentscheidungen regionale Betriebe unterstützen können.

Diese Folge der „Hörausflüge“ wurde live vor Publikum in Innsbruck im Moments Tirol aufgenommen. Das Moments vereint einen Tirol Shop, ein regionales Café sowie ein abwechslungsreiches Eventprogramm unter einem Dach. www.moments.tirol

Ideen für einen nächsten Hörausflug können an info@tirol.at geschickt werden.


Transkript anzeigen

00:00:00: Klaus: Hörausflug live vor Publikum heute aus Innsbruck.

00:00:02: Lisa: In dieser Episode treffen wir Magdalena Esterhammer alias Leni vom Bichlhof.

00:00:07: Lisa: Sie ist nicht nur Bergbäuerin, sondern auch Lebensmitteltechnologin und gibt

00:00:11: Lisa: Tausenden von Menschen Einblick, wie es auf so einem Tiroler Bergbauernhof

00:00:15: Lisa: zugeht.

00:00:16: Lisa: Es wird richtig spannend.

00:00:17: Leni: Höher Ausflüge.

00:00:18: Leni: Der Tiroler Reisepodcast

00:00:20: Lisa: Liebe Leni, vielen Dank, dass du dir die Zeit nimmst für uns.

00:00:23: Lisa: Wir versuchen ja mit den Hörausflügen einmal im Monat, Menschen vors Mikrofon

00:00:28: Lisa: zu holen, die Tirol besonders prägen, die uns über Tirol etwas ganz Spezielles

00:00:32: Lisa: erzählen können oder die uns auch einen Einblick ins Leben in Tirol geben

00:00:36: Lisa: können.

00:00:37: Lisa: Und wer dich nicht kennt, du bist studierte Lebensmitteltechnologin,

00:00:41: Lisa: bewirtschaftest mit deinem Mann zusammen einen Bergbauernhof, hast zwei

00:00:45: Lisa: Kinder.

00:00:45: Lisa: Also wenn ich sage, danke, dass du dir die Zeit nimmst für uns, dann meine

00:00:49: Lisa: ich's heute wirklich, weil wer dir folgt auf deinem Instagram-Kanal und das

00:00:54: Lisa: sind über sechzigtausend Menschen, der weiß, du hast wirklich viel zu tun.

00:00:58: Lisa: Also schön, dass du da bist.

00:01:00: Leni: Danke für die Einladung.

00:01:01: Leni: Jetzt habe ich es heut wieder mal geschafft, nach Innsbruck zu kommen, weil

00:01:05: Leni: die Zeit kann ich mir dann so mal nehmen.

00:01:08: Lisa: Deine alte Studienheimat, du hast schon gesagt, du bist immer gerne da.

00:01:12: Lisa: Zeigst es auch gerne deinen Kindern?

00:01:14: Leni: Ja, weil ich finde, das man a einfach den, man lebt am Land und man ist an dem

00:01:19: Leni: Hof, irgendwie ist es ein bisschen fern oben, aber man darf nicht vergessen,

00:01:23: Leni: dass es eine Stadt gibt, weil nicht, dass die irgendwann mit fünfzehn die Idee

00:01:28: Leni: kriegen, sie müssen in Innsbruck Schule gehen und werden wild.

00:01:31: Leni: Also einfach, dass man sie immer wieder mal mitnimmt und zeigt, wie cool das

00:01:36: Leni: eigentlich ist in der Stadt und dass das auch lebenswert ist.

00:01:39: Leni: Also dass man immer ein bisschen die Balance schafft, weil mir hat's auch sehr

00:01:44: Leni: gut gefallen da.

00:01:45: Lisa: Ja, wir haben dich schon besuchen können.

00:01:47: Lisa: Also der Kontrast zum Bichlhof, wo du zu Hause bist, der ist wirklich groß.

00:01:51: Lisa: Also du bist da auf neunhundert Metern oberhalb vom Zillertal zu Hause.

00:01:55: Lisa: Die Bichl, also die Wiesen rund um dein Haus sind wirklich steil.

00:01:59: Lisa: Die Blumen am Balkon haben wunderschön ge, geblüht.

00:02:02: Lisa: Ich bin mit zwei Gefühlen, muss ich sagen, weggefahren von unserem Besuch.

00:02:06: Lisa: Zum einen, dass ich voll verstehe, warum man so ein romantisches Bild kriegen

00:02:11: Lisa: kann vom Bergbauernhof.

00:02:12: Lisa: Es ist wunderschön bei dir da oben und zum anderen habe ich mir gedacht: Wann

00:02:17: Lisa: schläft die Leni eigentlich?

00:02:18: Leni: Nein, also ich freue mich jetzt auf den Winter, weil dann, dann, äh, im

00:02:22: Leni: Bergbauernhof, du lebst so in den Jahreskreislauf und es gibt einfach Wochen,

00:02:27: Leni: da schläft man echt wenig, aber ich freue mich dann richtig immer auf den

00:02:31: Leni: Winter, weil dann schläft die Natur und uns bleibt dann einfach wieder viel

00:02:35: Leni: mehr Zeit, auch zum, zum Ausrasten, zum Niederlegen, zum Entspannen und für

00:02:40: Leni: alle Dinge, die unter dem Jahr liegen geblieben sind.

00:02:43: Lisa: Ja, wir haben schon gesagt, du hast einen Beruf, dein Mann hat auch einen,

00:02:47: Lisa: einen guten Job eigentlich.

00:02:49: Lisa: Ihr habt beide Jobs und, äh, seid sozusagen im Nebenerwerb tätig, so wie viele

00:02:53: Lisa: andere Landwirt:innen in Tirol.

00:02:55: Lisa: Nimm uns mal mit: Warum habt ihr euch entschieden, trotzdem diesen doch auch

00:02:59: Lisa: schon bisschen in die Jahre gekommenen Hof zu übernehmen und weiterzuführen?

00:03:04: Lisa: Warum ist das jetzt gerade richtig für euch?

00:03:06: Leni: Weil wir einfach gemerkt haben, ähm, ich, ich habe gerne mit meine Hände

00:03:11: Leni: gearbeitet, aber ich habe viel im Büro zu tun und da arbeite ich nicht mit

00:03:15: Leni: meinen Hände.

00:03:16: Leni: Am Bergbauernhof sehe ich aber auch, was ich mit meinen Hände schaffe.

00:03:20: Leni: Und wir sind vor der Entscheidung gestanden: Lassen wir den Hof, ja, lassen

00:03:24: Leni: wir den sterben?

00:03:25: Leni: Verpachten sie es, wie es ganz viele Höfe gerade im Moment in der Entscheidung

00:03:29: Leni: sind.

00:03:30: Leni: Und wir haben gesagt: "Nein, wir haben's Know how.

00:03:33: Leni: Wir tun's nicht ungern." Jeder hat so seinen Schwerpunkt, was er volle gern

00:03:37: Leni: mag und tun mag.

00:03:38: Leni: Wir probieren das jetzt einfach zu kombinieren und probieren, wie wir den Hof-

00:03:42: Leni: Der ja irgendwo um neunzehn siebzig, so zwischen siebzig und achtzig stehen

00:03:47: Leni: geblieben ist, einfach in die neue Zeit einholt und auch so macht.

00:03:51: Leni: Jeder hat ja seine Nebenerwerbsgeschichten.

00:03:53: Leni: Jeder Bauer, der in Tirol oder ganz viele haben andere Standbeine, wie wir es

00:03:58: Leni: mit unseren Berufen da verbinden.

00:04:00: Klaus: Also wo wir letzte Wochen bei dir waren am Bichlhof, das war irgendwie auch

00:04:05: Klaus: ganz a heimeliges Gefühl schon beim Hineingehen.

00:04:08: Klaus: Und was für mich beeindruckend war, wir haben drei Generationen kennengelernt,

00:04:13: Klaus: quasi Oma, äh, Mama und Tochter.

00:04:15: Klaus: Sie heißen Alma, Annika und Asta.

00:04:17: Klaus: Genau, das ist dein Tiroler Grauvieh.

00:04:20: Klaus: Und du bist eigentlich am, am, in einem Gasthaus aufgewachsen und ich frage

00:04:25: Klaus: mich halt, woher kommt eigentlich diese Tierliebe?

00:04:28: Klaus: Weil das war auch bemerkbar, wie sehr du die Tiere auch magst.

00:04:32: Leni: Ja, die kommt sicher ein bisschen von dem Gasthaus, weil damals war die

00:04:37: Leni: Entscheidung, es ist, mein Großvater war noch Gast und Landwirt und mein Vater

00:04:42: Leni: hat sich dann entschieden, hat gesagt: "Du, wir sind in Tirol, wir haben einen

00:04:47: Leni: starken Tourismus." Er fokussiert sich auf den Tourismus, hat seinen Partner

00:04:52: Leni: gesucht, der die Landwirtschaft bewirtschaftet.

00:04:56: Leni: Aber solange der Großvater gelebt hat, haben wir immer Kühe gehabt.

00:05:00: Leni: Und da kommt schon ein bisschen Liebe her, auch zu den Grauen.

00:05:04: Klaus: Warum gerade Grauvieh?

00:05:06: Leni: Weil's irrsinnig gut zu uns passt, zu Tirol, zu der Topografie.

00:05:10: Leni: Und ich kann nicht irgendeine Art der Landwirtschaft kopieren, sondern ich

00:05:15: Leni: muss besonders da oben schauen, mit was kann ich gut werden und was passt zu

00:05:20: Leni: uns.

00:05:20: Leni: Und da ist einfach das Grauvieh ideal für uns.

00:05:23: Leni: Wir haben steile Bichel, ist er leicht und die haben aber dennoch ein bisschen

00:05:28: Leni: für die Ding, a Leistung.

00:05:30: Klaus: Ja, aber es ist ja schon eine Leistung, ich sage jetzt mal einfach aus

00:05:35: Klaus: Gastronomin und Akademikerin und dann plötzlich halt Kälber auf die Welt

00:05:39: Klaus: bringen, das ist halt schon ganz was anderes.

00:05:42: Leni: Ja, aber das ist ja ein lebenslanges Lernen, weil ich lerne jede Woche wieder

00:05:48: Leni: was dazu und es erdet dich.

00:05:49: Leni: Ich bin als Bäuerin einfach in der Urproduktion.

00:05:53: Leni: Ich weiß, woher's kommt, beeinflusst mich im Alltag, in den Entscheidungen,

00:05:58: Leni: auch im Job manchmal, wenn man dann denkt, ich weiß, was das Arbeit ist, dass

00:06:03: Leni: ich da hinkomme, auch wenn es andere Produkte sind.

00:06:06: Lisa: Ja, lernen kann man auch sehr viel, wenn man dir auf deinen Kanälen folgt.

00:06:11: Lisa: Du gibst Einblicke.

00:06:12: Lisa: Wir haben schon gesagt, sehr, sehr viele Menschen schauen sich das gern an.

00:06:17: Lisa: Du bist sehr erfolgreich damit.

00:06:19: Lisa: Du gibst ungeschönte Einblicke ins Leben am Bergbahnhof und du vermittelst

00:06:24: Lisa: auch unglaublich viel Wissen.

00:06:26: Lisa: Wie hat denn das angefangen, dass du beschlossen hast, du teilst dein Leben,

00:06:31: Lisa: deine Arbeit am Bauernhof mit der Öffentlichkeit?

00:06:35: Leni: Ich war früher voll gern auf dem Weg und ich habe auch sogar gearbeitet.

00:06:39: Leni: Ich hab's euch, glaube ich, eingangs gesagt, in dem Vorgespräch, ich war

00:06:44: Leni: manchmal öfter in Köln wie im Zillertal.

00:06:47: Leni: Das hat mal so Phasen gegeben und das hat mir irrsinnig Spaß gemacht.

00:06:51: Leni: Und dann bin ich mit meiner ersten Tochter in Karenz gewesen und ich bin

00:06:56: Leni: daheim gehockt und ich bin da oben gehockt.

00:06:59: Leni: Und irgendwie habe ich dann gedacht, ich muss jetzt ja die Leute, die mich als

00:07:04: Leni: ganz andere Zusammenhänge kennen, irgendwie erzählen, was tue ich denn da.

00:07:09: Leni: Und dann habe ich so angefangen, ein bisschen Instagram machen, habe dann auch

00:07:14: Leni: gesehen, in Deutschland waren die schon viel weiter.

00:07:18: Leni: Da hat's die ersten Agrarinfluencer schon gegeben und '22, wie man mit dem

00:07:23: Leni: zweiten schwanger war, kommt so: „Ja, hey, ich bin da, ähm, bin aus Wien und

00:07:28: Leni: möchtest du zum ersten österreichischen Agrarinfluencer-Treffen kommen?"

00:07:33: Leni: Und dann habe ich mir gedacht: „Bah, eigentlich die letzte Chance, dass ich

00:07:38: Leni: jetzt noch mal wegkomme und nach Wien komme." Und dann ist es richtig

00:07:42: Leni: losgegangen.

00:07:43: Leni: Also wenn ich damals gewusst habe, wie viel Arbeit da dahinter steckt, weiß

00:07:48: Leni: ich nicht, ob ich dann gefahren wäre.

00:07:51: Lisa: Also um das noch mal kurz zu übersetzen: Auf dem Weg hat jetzt eigentlich

00:07:55: Lisa: geheißen, du bist viel in der Welt herumgereist.

00:07:59: Leni: Ja, ich habe das gern mögen.

00:08:01: Leni: Also wir haben ja über die New-York-Story geredet.

00:08:04: Leni: Also mein Mann hat immer wieder mal beruflich in New York zu tun gehabt und

00:08:09: Leni: vor den Kindern bin ich da irrsinnig gern mitgefahren, weil das war immer cool

00:08:14: Leni: da drüben.

00:08:15: Leni: Wir haben halt unsere Tage irgendwo da in der City verbracht und das hat mir

00:08:20: Leni: irrsinnig gefallen.

00:08:21: Leni: Und heute hole ich mir die Welt halt auch über die Kanäle wieder zurück.

00:08:26: Lisa: Voll spannend.

00:08:27: Lisa: Also du bist im Austausch mit total vielen Menschen und man merkt, das ist dir

00:08:32: Lisa: ein Anliegen, diese Lebensweise, ähm, auch die Herausforderungen, die die

00:08:37: Lisa: Berglandschaft mit sich bringt, zu vermitteln, zu erklären, zu zeigen.

00:08:42: Lisa: Ähm, warum setzt du dich so gern dafür ein?

00:08:44: Lisa: Und, und was ist eigentlich der große Unterschied zu einer Landwirtschaft im

00:08:49: Lisa: Flachen.

00:08:50: Leni: Ja, ich hab irgendwann gelernt, jeder hat seine Herausforderungen.

00:08:54: Leni: Bei uns heißen sie anders.

00:08:56: Leni: Aber wenn ich nicht über meine Herausforderungen, über dem, mit dem, was ich

00:09:01: Leni: jeden Tag zu tun hab, wenn ich nicht selber drüber rede, reden andere über

00:09:06: Leni: mich und die haben vielleicht nicht den Einblick, die sind aus ganz anderen

00:09:11: Leni: Lebensrealitäten und die können es nicht so widerspiegeln, wie ich, die was

00:09:16: Leni: tagtäglich damit zu tun habe.

00:09:18: Klaus: Ja, manchmal, wenn man es jetzt auf Instagram anschaut, ihr mäht zum Beispiel,

00:09:23: Klaus: wo längst kein Traktor mehr fährt und so weiter.

00:09:26: Klaus: Und natürlich denkt sich der eine oder andere: Warum tut man sich das an?

00:09:31: Leni: Ja, weil das eigentlich cool ist da.

00:09:34: Leni: Es ist so, AirPods rein, jeder hat dann sein Mäher und dann fahren wir.

00:09:38: Leni: Und dann ratschen wir so nebenbei und irgendwie, der andere geht ins

00:09:43: Leni: Fitnessstudio oder geht auf den Berg und wir sind beim Mähen.

00:09:47: Leni: Also, das, das, das gibt uns auch irgendwas.

00:09:50: Leni: Das ist cool.

00:09:51: Leni: Also wir hoffen gerade, dass es noch mal drei Tage schön wird, weil wir hätten

00:09:56: Leni: noch was.

00:09:57: Leni: Und irgendwie ist so jeder so: „Na, hoffentlich geht's noch mal." So.

00:10:01: Leni: Es ist auch im, im April dann so Vorfreude, so, jetzt richten wir mal die

00:10:06: Leni: Maschinen her.

00:10:07: Leni: Ja, es, es gibt uns auch was.

00:10:09: Leni: Es ist, und du schaust von unten rauf und du siehst auch, wie die Wiesen

00:10:14: Leni: gepflegt sind und du weißt, das ist meins.

00:10:17: Leni: Und heuer haben wir Flächen mal bewirtschaftet, die sind jahrelang nicht mehr

00:10:22: Leni: so bewirtschaftet worden und das war jetzt richtig cool.

00:10:25: Leni: Am Wochenende waren wir oben, zu sehen, wie sauber das alles ist, wie

00:10:30: Leni: zusammengeräumt, ähm, wie, wie die Touristen, die da oben in einem Ferienhaus

00:10:35: Leni: drin sind, was für eine schöne Umgebung die jetzt auch wieder haben, weil es

00:10:40: Leni: wieder mal wer getan hat.

00:10:42: Klaus: Du hast ja mal gepostet, ähm, andere kaufen sich teure Rennräder.

00:10:46: Klaus: Ich sehe da im Publikum auch ein paar so Kandidaten.

00:10:50: Klaus: Ähm, ihr kauft euch eine Melkanlage.

00:10:52: Klaus: Was ist Luxus für dich eigentlich?

00:10:54: Leni: Ja, das ist unsere Midlife-Crisis.

00:10:57: Leni: Also die anderen sind halt jetzt, ja, Rennrad.

00:11:00: Leni: Wir haben eh gesagt, sage ich, das kommt dann bei uns wahrscheinlich

00:11:04: Leni: zeitverzögert, dass wir uns das kaufen oder E-Bike, haben jetzt mal geschaut.

00:11:09: Leni: Aber, ähm, wir leben uns da jetzt halt auch ein gewisses Ding aus.

00:11:14: Leni: Also wir kaufen uns manchmal Sachen, die sind sicher teurer, wie wir von dem

00:11:19: Leni: Betrieb runter dann nehmen, aber wir sagen, wenn wir's machen, dann will wir's

00:11:24: Leni: so machen, dass es uns Spaß macht.

00:11:26: Leni: Und ich mag nicht mehr, also morgen in der Früh trage ich wieder schwer, aber

00:11:31: Leni: ich habe keine Lust, das wieder zu machen und deswegen eine gescheite

00:11:36: Leni: Melkanlage.

00:11:37: Lisa: Ist dir da manchmal bewusst, dass ich nehme an, wie es immer ist, wenn man

00:11:42: Lisa: irgendwas öffentlich macht oder eben auf sozialen, äh, Medien postet.

00:11:46: Lisa: Man kriegt unterschiedliche Rückmeldungen.

00:11:49: Lisa: Es wird die geben, die sich unglaublich gesehen fühlen von deinen Inhalten und

00:11:54: Lisa: die sind froh sind, dass das jemand nach außen trägt.

00:11:58: Lisa: Es wird auch Kritik geben.

00:12:00: Lisa: Und ich hab in unserem Gespräch das Gefühl gehabt, das ist einfach auch

00:12:04: Lisa: unglaublich wichtig, weil es gibt so viel Sorgen und Druck auch oft auf den

00:12:09: Lisa: Beruf und die sind aber für uns, die wir vielleicht mit Landwirtschaft nichts

00:12:14: Lisa: zu tun haben, nicht so sichtbar.

00:12:17: Lisa: Ähm, wie ist da der Austausch mit deiner Community?

00:12:20: Leni: Ja, ich glaube, ich bin oft der Eisbrecher, weil ich teilen was, was andere

00:12:25: Leni: sich nicht traut zu teilen.

00:12:27: Leni: Oder ich fang was an und die anderen fangen an denken und, aber ich denke mir

00:12:32: Leni: immer, ähm, auch im Berufsleben, ist halt ganz oft mit Zufriedenheit und dann

00:12:37: Leni: zufrieden mit dem, was ich tue.

00:12:39: Leni: Und manchmal muss ich mich zurückerinnern auf die Ausgangslage, wie wir da

00:12:44: Leni: raufgekommen sind, wie es da ausgeschaut hat und wie weit wir schon kommen

00:12:49: Leni: san.

00:12:49: Leni: Und andere tut es vielleicht auch gut, wenn ich was drüber poste, dass sie

00:12:54: Leni: sehen, hey, die sind zufrieden.

00:12:56: Leni: Und die Zufriedenheit ist ja das, was die dann auch Die beeinflusst deine

00:13:01: Leni: Gesundheit, dein Wohlbefinden und auch deine Freizeit und deine

00:13:05: Leni: Work-Life-Balance.

00:13:07: Klaus: Jetzt ist das alles wahnsinnig viel Arbeit, einfach auch, dass die ganze

00:13:11: Klaus: Landschaft so schön erhalten wird.

00:13:14: Klaus: Und jetzt lebst du im Zillertal natürlich in einer sehr, ähm, beliebten

00:13:18: Klaus: Region.

00:13:19: Klaus: Wahnsinnig viele Gäste kommen jetzt ja dahin und eigentlich genau deswegen

00:13:24: Klaus: dahin, weil die Landschaft eben so ausschaut, wie sie ausschaut.

00:13:28: Klaus: Was natürlich viele nicht auf dem Schirm haben, ist, dass das die Arbeit von

00:13:33: Klaus: euch Bäuerinnen und Bauern ist, dass das so ausschaut.

00:13:37: Klaus: Aber wie nimmst du umgekehrt eigentlich den Tourismus wahr?

00:13:41: Leni: Also ich nehme den Tourismus als Partner wahr.

00:13:44: Leni: Wir, wir profitieren im Zillertal, wir sind damit aufgewachsen.

00:13:48: Leni: Also meine, meine Oma hat mir erzählt, der Urgroßvater hat das Kraftfutter von

00:13:53: Leni: den Kühen mit dem Geld vom Tourismus gekauft.

00:13:56: Leni: Das hat sie immer mal gesagt.

00:13:58: Leni: Sie waren noch die Ersten, was dazu geefüttert haben.

00:14:02: Leni: Und ich habe einfach gemerkt, das ist ein Zusammenspiel.

00:14:05: Leni: Wir profitieren von den Gästen, die die Natur schätzen, die die

00:14:09: Leni: Kulturlandschaft schätzen.

00:14:11: Leni: Man sieht da zum Beispiel auf der Alm so schön, wie es Zusammenspiel ist.

00:14:16: Leni: Die Touristen kommen hinein wegen der Landschaft, weil sie schön ist, weil sie

00:14:21: Leni: die Ruhe genießen, weil sie entspannen da drinnen und die Viecher entspannen

00:14:26: Leni: genauso im Sommer auf der Alm hinunter und nutzen das auch.

00:14:30: Leni: Und das ist eigentlich ein Win-win.

00:14:33: Leni: Und ich bin immer froh eigentlich um die Infrastruktur, die wir in der

00:14:37: Leni: Landwirtschaft in Tirol oft haben, im Zusammenspiel mit dem Tourismus, weil

00:14:42: Leni: wir einfach ineinander arbeiten und uns gegenseitig damit stützen.

00:14:47: Lisa: Du hast uns im Vorgespräch erzählt, dass in anderen Regionen in Europa das

00:14:52: Lisa: diese Art der Berglandwirtschaft eigentlich gar nicht mehr gibt, weil es diese

00:14:57: Lisa: Infrastruktur nicht gibt.

00:14:58: Leni: Ja, das war mir auch nie so bewusst, weil im Zillertal aufgewachsen bin ich

00:15:03: Leni: das gewohnt gewesen.

00:15:05: Leni: Es gibt das und das und ich war alle am Weg rauf.

00:15:08: Leni: Und dann war ich einmal in Brüssel und dann habe ich halt mit alle möglichen

00:15:13: Leni: Leuten von anderen Nationen geredet und dann sie so eine Art

00:15:17: Leni: Berglandwirtschaft, so klein strukturiert, das haben sie gar nicht mehr.So

00:15:22: Leni: quasi, ich bin ja eine Hobbybauer und habe mich damit beschäftigt und bin dann

00:15:27: Leni: auch darauf gekommen, dass es in Frankreich zum Beispiel die Struktur nicht

00:15:32: Leni: mehr so gibt, weil man da auch einfach andere, andere Schwerpunkte gelegt hat,

00:15:37: Leni: andere Wertschätzungen gelegt hat.

00:15:40: Leni: Und das ist eigentlich so spannend, wo ich mir immer denke, wir können so froh

00:15:45: Leni: sein, dass wir das genau da erhalten haben.

00:15:48: Klaus: Ja, ich glaube, die Wertschätzung ist ein gutes Stichwort da, weil auch so mit

00:15:53: Klaus: Hofübergaben und so weiter, das wird ja immer schwieriger.

00:15:57: Klaus: Was muss gegeben sein, dass einfach junge Leute sozusagen, passt ich macht

00:16:02: Klaus: das, dass die sagen: „Passt ich macht das, ich übernehme einen Bergbahnhof."

00:16:07: Klaus: Das ist ja keine Selbstverständlichkeit.

00:16:10: Leni: Nein, also man muss einfach auch ganz ehrlich sagen, man fängt mit der

00:16:14: Leni: Wirtschaftlichkeit an.

00:16:16: Leni: Also ich habe gewisse Kosten auf einem Bergbahnhof und ich muss auch den Wert

00:16:21: Leni: generieren, dass ich sagen kann, ich kann da oben leben und ich kann nicht nur

00:16:26: Leni: überleben, sondern wirklich leben.

00:16:28: Leni: Und auch wenn ich mich vielleicht spezialisiere oder aufteile oder auf mehrere

00:16:33: Leni: Standbeine setze, ich soll auch was verdienen.nAlso das muss uns auch bewusst

00:16:39: Leni: sein.

00:16:39: Leni: Die nächste Generation, die wäre nicht weiter da, wenn sie nicht sehen, da

00:16:44: Leni: kommt was einer.

00:16:45: Leni: Deswegen muss man sagen, manchmal ist es die bewusste Entscheidung für eine-

00:16:50: Leni: Bin's zum Beispiel auch für Milchkühe, weil wir sagen passt, die Milchkühe

00:16:55: Leni: passen zu uns und mir, da bleibt uns auch was davon.

00:16:58: Lisa: Jetzt habt ihr euch ja auch, um die Wirtschaftlichkeit eures Hofes zu stärken,

00:17:04: Lisa: für besondere Qualität von der Milch entschieden, du und dein Mann.

00:17:08: Lisa: Ihr produziert nur Heumilch.

00:17:10: Lisa: Vielleicht kannst du uns kurz erklären, ähm, ich glaub, ich hab gelesen,

00:17:15: Lisa: fünfzehn Prozent in Österreich ist ungefähr Heumilch.

00:17:18: Lisa: Wenn man ganz Europa anschaut, ist es sehr, sehr viel weniger.

00:17:22: Lisa: Was, was ist denn das genau?

00:17:24: Leni: Also in Europa sind wir jetzt gleich bei drei Prozent Milch, die Heumilch ist

00:17:29: Leni: oder unter drei Prozent sind wir.

00:17:32: Leni: Und zwar bei Heumilch verzichte ich komplett auf fermentierte Futtermittel.

00:17:37: Leni: Das heißt, mir futtern im Moment futtern wir Gras, also grad das Gras, was die

00:17:42: Leni: weiden, das Gras, was wir ihnen zufüttern, weil sie im Stall sind und Heu und

00:17:47: Leni: verzichten auf alle fermentierten Futtermittel.

00:17:50: Leni: Also wir haben keine Silage oder irgendwelche nassen Futtermittel.

00:17:54: Leni: Wir futtern ein bissl bei den melkenden Kühen a Kraftfutter zu.

00:17:59: Leni: Das ist bei uns immer mit Mais und Gerste füttern wir eigentlich zu.

00:18:03: Leni: Das schmeckt wie Popcorn.

00:18:05: Leni: Und wenn man nix fermentiert, a Fermentation sind immer Mikroorganismen und

00:18:10: Leni: die Mikroorganismen können volle super sein und auch das Futter super

00:18:14: Leni: konservieren und das kann auch für die Kuh positiv sein.

00:18:18: Leni: Aber nur, hmm, als Lebensmitteltechnologin weiß ich, a Fermentation habe ich

00:18:23: Leni: nicht immer unter Kontrolle, besonders nicht, wenn ich steile Bichl hab und

00:18:28: Leni: viel Dreck drinnen hab.

00:18:30: Leni: Da habe ich vielleicht Mikroorganismen drinnen, die eben nicht so gut für den

00:18:35: Leni: Mensch und die Kuh sind.

00:18:37: Leni: Wir haben uns auf die Nische Heu spezialisiert, weil wir einfach gesehen

00:18:41: Leni: haben, da oben bei uns, es ist steil und wir haben oft ein bissle Erde oder

00:18:46: Leni: was, wenn wir das Heu herunter rechen drinnen, wenn wir das aber dreimal mit

00:18:51: Leni: dem Kran umheben, dann fliegt das aus und die Kuh hat ein super sauberes

00:18:56: Leni: Futter.

00:18:57: Leni: Und das ist einfach eine Nische, was wir in Tirol nur produzieren und

00:19:01: Leni: eigentlich auch der Schwerpunkt Westösterreich, Schweiz, Süddeutschland ist.

00:19:06: Klaus: Jetzt muss das Heu mal durch die Kuh durch sozusagen.

00:19:10: Leni: Ja.

00:19:10: Klaus: Aber was sind dann die, die tollen Produkte, die eigentlich entstehen?

00:19:15: Leni: Ja, wir haben bei den Produkten, zum Beispiel bei der Mikrobiologie haben wir

00:19:20: Leni: einfach keine so Sporenbildner.

00:19:22: Leni: Sporenbildner sind ganz fiese Mikroorganismen, die einen Erhitzungsprozess zum

00:19:27: Leni: Beispiel überleben und die können später mal nachteilig sein.

00:19:31: Leni: Die kann ich im Griff haben, aber wenn ich den im Griff haben will, dann muss

00:19:36: Leni: ich halt auch wieder Technik dahinter setzen, etwas, a Maschine einbauen.

00:19:41: Leni: So kann man sich vorstellen, dass ich die nicht drinnen hab.

00:19:45: Leni: Und wenn ich aber sag, ich bin wer, der sehr bewusst lebt und ich gehe auf

00:19:50: Leni: Natürlichkeit, dann muss ich auch schauen, dass ich die Qualität meiner Milch

00:19:55: Leni: schon so, dass ich sie schon so super sauber hab und das alles in Ordnung ist,

00:20:00: Leni: dass, dass ich da keine Gefahr laufe.

00:20:03: Leni: Und das schaffen in der Silage etliche sehr gut auch.

00:20:06: Leni: Im Heu tust du einfach leichter, weil's trocken ist und ja nix schimmeln kann

00:20:12: Leni: zum Beispiel.

00:20:12: Klaus: Berühmt natürlich ist der Käse.

00:20:15: Klaus: Also ich glaube, da sollten wir ein bisschen drüber reden, weil bei euch

00:20:19: Klaus: bleibt's ja wirklich alles in der Familie.

00:20:22: Klaus: Die Milch geht runter in die Sennerei.

00:20:25: Klaus: Erzähl mal.

00:20:25: Leni: Also bei uns ist es so, dass mein Mann ja in der Sennerei arbeitet und die

00:20:30: Leni: Kinder immer dann sagen, äh, die Mama, die Mama macht die Milch und der Papa

00:20:35: Leni: bringt den Käse und Butter wieder.

00:20:38: Leni: Das ist das Wichtigste.

00:20:39: Leni: Ich hoffe, er hat heute auch mitgebracht.

00:20:42: Leni: Gestern haben sie schon wieder gesumst, dass der Butter fwertig ist.

00:20:46: Leni: Ähm, wir haben einen Kreislauf und einen Kreislauf, den wir sehen können, weil

00:20:52: Leni: wir haben da auf dem Berg die Kuh, die Milch geht in den Tank, dann kommt der

00:20:57: Leni: Milch, das Milchauto bei uns rauf auf den Hof, nimmt die wieder mit runter.

00:21:02: Leni: Sie kennen die Verarbeitung, weil das auch ein bissl, also kleine

00:21:06: Leni: Schausennerei ist.

00:21:07: Leni: Also sie sehen, jetzt haben wir mal Buttern zugeschaut, zum Beispiel.

00:21:12: Leni: Volle faszinierend für Kinder, wenn sie Buttern sehen.

00:21:16: Leni: Und dann holen wir's uns aber auch wieder zurück.

00:21:19: Leni: Und das ist ein Kreislauf, wo wir einfach auch noch das Privileg haben, dass

00:21:24: Leni: wir den so nah zeigen können.

00:21:26: Klaus: Ja, ich find, ähm, du machst es einem wirklich bewusst, einfach auch, wie

00:21:31: Klaus: wichtig da diese, diese regionale, kleinteilige Landwirtschaft ist für uns,

00:21:36: Klaus: für unser ganzes Land.

00:21:37: Klaus: Ähm, wenn jetzt ich als Konsument, als Konsumentin einfach so was unterstützen

00:21:42: Klaus: will, was ist da der beste Weg?

00:21:44: Leni: Der beste Weg ist einfach drauf schauen, wo deine Produkte herkommen und es

00:21:49: Leni: ist egal, ob man in Tirol.

00:21:51: Leni: Wir haben ja, eigentlich haben wir ja ein Privileg, wir haben eine irrsinnige

00:21:56: Leni: Bandbreite, wo uns andere Regionen sehr neidisch sind, weil wir haben von Obst

00:22:01: Leni: übers Gemüse, über Fleisch bis zur Milch, bis zum Getreide ja alles selber und

00:22:07: Leni: auch ganz viel Verarbeitung.

00:22:09: Leni: Das heißt, wenn ich schaue, woher kommt's, wer hat's produziert und das

00:22:13: Leni: einfach unterstützt, dann haben, haben schon alle ganz viel gewonnen.

00:22:18: Leni: Wenn man einfach, es funktioniert nicht immer und ich weiß auch, wenn da

00:22:23: Leni: Kinder quengeln und die will das unbedingt, dann gibts auch mal nach und

00:22:27: Leni: kaufst was von irgendwo her.

00:22:29: Leni: Aber wenn man's immer wieder mal bewusst macht und heute schaue ich drauf und

00:22:34: Leni: heute gönn ich mir was, weil es regional produziert ist oder gehe noch einmal

00:22:40: Leni: einen Meter mehr und unterstütze damit vielleicht einen Bauer oder Bäuerin

00:22:45: Leni: direkt, dann haben auch im Endeffekt dann alle gewonnen, weil die erhalten uns

00:22:50: Leni: unsere Kulturlandschaft, die wir wieder als Freizeit nutzen können.

00:22:54: Leni: Auch wenn man auf Almen einkehrt, das ist im Moment noch der einfachste Weg,

00:22:59: Leni: kehre ich auf Almen ein, unterstützt ihr im Endeffekt die Landwirtschaft.

00:23:04: Lisa: Ja, total spannend.

00:23:05: Lisa: Vielen Dank, Leni, ähm, für diese inspirierenden Einblicke.

00:23:09: Klaus: Vielen herzlichen Dank, Leni.

00:23:11: Klaus: Und danke natürlich auch vor allem an euch, dass ihr heut zu uns gekommen

00:23:16: Klaus: seids.

00:23:17: Klaus: Wir hören uns bald wieder bei den Hörausflügen.

00:23:20: Lisa: Ja, und ich würd sagen, vielleicht habt's noch Zeit und wir unterhalten uns

00:23:25: Lisa: noch kurz.

00:23:25: Lisa: Danke.

00:23:26: Lisa: Ja, das war unser Gespräch mit Leni vom Bichlhof.

00:23:29: Lisa: Ich hab auf jeden Fall sehr viel Inspirierendes mitgenommen.

00:23:33: Klaus: Genau, das Publikum geht jetzt schön langsam nach Hause.

00:23:37: Klaus: Wenn ihr einen Tipp oder eine Idee habt, wo unser nächster Hörausflug hingehen

00:23:42: Klaus: soll, schreibt uns doch eine Nachricht an info@tirol.at.

00:23:46: Lisa: Wir freuen uns, wenn ihr auch beim nächsten Mal wieder mit dabei seid.

00:23:50: Klaus: Pfiad Enk.

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