Peter Habeler: Tiroler Bergsteigerlegende
Shownotes
Wie entsteht Vertrauen am Berg? Warum sind gute Partnerschaften oft genauso wichtig wie Kraft und Erfahrung? Und weshalb bleiben gerade die kleinen Gipfelerfolge oft am längsten in Erinnerung? In dieser 30. Jubiläumsfolge von Hörausflüge – Der Tiroler Reisepodcast treffen Lisa & Klaus Bergsteigerlegende Peter Habeler. Von seinen ersten Bergerfahrungen am Olperer bis zum Gipfel des Mount Everest erzählt Peter von spektakulären Expeditionen und seinem Leben als Extrembergsteiger und Bergführer. Über 80 Jahre alt zeigt Peter Habeler: Am Berg – und im Leben – kommt man mit Freude, Neugier, Bescheidenheit und den richtigen Menschen an der Seite oft am weitesten. Aufgenommen wurde die Folge live beim Podcast-Festival „Podcast am Berg“ in der Axamer Lizum.
Wer Peter Habelers Bergwelt selbst erleben möchte, kann auf der Peter-Habeler-Runde loswandern: Der Höhenweg führt vom Friesenberghaus zur Geraer Hütte durch die westlichen Zillertaler Alpen und lässt sich in fünf bis sieben Etappen einteilen. Ziel ist die Umrundung der westlichen Zillertaler Alpen – und damit Peters Heimatberge.
Links und Inspiration: Peter-Habeler-Runde: https://www.tirol.at/aktivitaeten/sport/wandern/wandertouren/peterhabeler-runde Podcast am Berg: https://www.podcastamberg.com/
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Und dann sind natürlich auch später waren es die Bergführer die mich in die Hand genommen haben. Und vor allem habe ich die supergute Partner gehabt.: Ob das der Reinhold war, ob der Dacher Michl war, ob es der Doug Scott war, Martin Beuys wie es alle geheißen haben. Von diesen Partnern das ist natürlich jetzt ein bisschen eine traurige Geschichte, lebt nur mehr der Reinhold. Aber ich bin überzeugt die hocken auf Wolke Sieben oben und schauen runter und freuen sich, weil wir da gescheit sind. Klaus Brunner: Du hast so viele Dinge erreicht, wo zuerst mal ganz viele Leute gesagt haben, das ist unmöglich, das geht nicht. Und dann arbeitet man dran und irgendwann geht es dann doch. Was ist denn das für ein Gefühl, was das auslöst? Peter Habeler: Ja, wenn da jemand sagt, das ist unmöglich, dann musst du dir überlegen. Wie könnte man diese Schweinchen schlachten, dass es möglich wird. Das ist ganz, ganz wichtig. Und dann muss man halt hier und da über sich selber ausihupfen. Das packe ich schon, das mache ich schon. Und natürlich musst du an dich glauben.
Weil wenn du nicht an dich glaubst, das Selbstbewusstsein das entwickelt sich dann ein bisschen später. Aber das: Selbstbewusstsein braucht eine Basis. Bei mir war es Bergsteigen. Und ich habe, und das muss man auch zehnmal sagen, du musst mit dem, was du machst, einfach eine Gaude haben. Du musst eine Freude haben. Natürlich ist es nicht immer lustig, wenn du in den Biwak hockst und die Lawinen donnern herunter. Aber du musst doch sagen, so, das packen wir, das machen wir und da kommt dann, und ich wiederhole mich, der Partner ins Spiel. Und wenn ich mit einem Messner Reinhold, irgendwo aufsteige oder David Lama zu meinem 75er da durch die eigene Norwand, dann als Seilzweiter kannst du rasten. Reinhold geht vor, da war ich immer auch, da darf ich. Und du darfst relaxen und dann machst du wieder die Führung dann relaxt der Partner und das ist ganz wichtig. Du musst an dich glauben und du musst an den Menschen glauben, der mit dir da unterwegs ist.
Klaus Brunner Das heißt aber ein bisschen, es: entsteht schon mit der Zeit, weil man hört natürlich drauf. Ich habe es gelesen in deinem Buch mit der Everest-Besteigung ohne Sauerstoff, wo dir dann wirklich so viele Leute gesagt haben, das ist ja medizinisch gar nicht möglich, oder? Peter Habeler: Gut, es hat... Zu dem Zeitpunkt, damals 78, einen Professor Deetjen gegeben in Innsbruck. Und der hat uns gesagt, der hat sich da gut ausgekannt.Er ist nicht sicher, ob es geht. Und dem gegenüber, wir haben zwei Ärzte gehabt, den Dr. Margreiter, der Herzchirurg, der wirklich die erste Herztransplantation in Österreich gemacht hat. Und dann haben wir einen Bulle Oelz gehabt. Das war auch ein Höhenmediziner. Und die haben gesagt, das geht. Und der Schlüssel zu dieser Everest-Besteigung oder am Khangchendzonga oder Nanga Parbat oder wo immer auch, der liegt in der Akklimatisation.
Akklimatisation bedeutet, dass du einfach aufsteigst vom Basecamp. Auf: 6.000 Meter oder 5.500 Meter und dann wieder zurückgehst und dann wiederholt sich das ganze Spiel. Und am Everest war es natürlich schon, 8.800 ist ja nichts einfaches, ja. Aber ich habe den besten Partner gehabt, den man sich vorstellen kann. Und noch einmal, wir haben an uns geglaubt. Und probieren kann man immer. Und umdrehen kann man auch immer. Und umdrehen muss man halt hier und da. Lisa Prantl: Absolut. Du hast ja auch sehr viel Erfahrung in deinem Leben gesammelt als Bergführer. Du bist ja auch über das Bergführen zum Bergsteigen gekommen, über die Bergführer die du uns schon als Vorbild genannt hast. Was beobachtest denn du bei den Menschen, die du vielleicht zum ersten Mal auf einen höheren Berg mitgenommen hast als Bergführer? Was gibt uns das, wenn wir uns da mal was zutrauen?
Peter Habeler Ja, Bergführer und Extrembergsteiger. Und das sind zwei Paar Schuhe. Als Bergführer bin ich für den Gast verantwortlich. Ich muss mich diesem Gast hundertprozentig widmen.: Ich muss nett sein, ich muss freundlich sein, das ist immer wichtig. Ich muss ihm das Gefühl geben, hoppla du bist sicher, da kann nichts passieren. Und wenn ich als Extrembergsteiger unterwegs bin, mit wem immer auch, in der schweren Wand, dann weiß ich, der Partner ist gut, ich richte mich nach meiner Fähigkeit aus. Also das sind wirklich zwei verschiedene Sachen. Aber ich tue ein paar gerne und vielleicht ist das interessant, dass ich sowohl das Bergführen, gerne mag, als auch natürlich das extreme Bergsteigen. Natürlich, ich bin ja bald einmal 84 Jahre, aber ich fühle mich noch gut. Ich gehe nicht mehr 10 Stunden Skitour, sondern ich gehe halt 2 Stunden oder 2,5 Stunden.
Lisa Prantl Jetzt hast du uns eh schon erklärt das Bergsteigen und das Bergführen, das sind zwei absolut andere Paar Schuhe. Extrem-Bergsteigerinnen und Extrem-Bergsteiger werden jetzt nicht mehr alle von uns werden, aber mal einen höheren Berg zutrauen: mit einem Bergführer oder Bergführerin, vielleicht schon. Jetzt wollte ich dich nochmal fragen, warum lohnt sich das auch für uns Normale mal über die Komfortzone hinaus zu gehen und sich was zuzutrauen? Peter Habeler: Es lohnt sich immer, über die Komfortzone hinaus zu gehen. Es lohnt sich immer, weil wenn ich so dahintümpel, Und es ist kein Höhepunkt, dann ist das Leben auch nicht so besonders interessant. Aber ich kann ja auch, ich bin ja auch hier auf dem Diwan und trinke ein Bier, ein kleines. Aber dann gehe ich wieder raus und ich muss das jetzt sagen, wir sind heute aufgefahren auf den Hoadel, die Natur ist eine Pracht und die Natur muss ich schon sehen, die muss ich erleben. Und die Natur erlebe ich nicht am Fernsehschirm und nicht irgendwo im Kino, sondern ich muss hinaus.
Und ich muss mich natürlich hier und da ein bisschen plagen, keine Frage. Ich muss ja nicht bis zum Exzess: machen. Aber der Lohn, ich bin ja nicht einer, der am Gipfel ankommt und dann, wow, super, das war toll, das tue ich nicht. Aber ich habe eine Freude. Und ich sehe auch mehr. Ich schaue ab, ich habe mich überwunden. Das ist auch schon irgendwo ein positives Geschichtel. Und dann tue ich rasten und gehe wieder hinunter. Und es muss auch nicht unbedingt der Berg sein. Es kann auch der Wald sein. Meine Frau, die Ute ist ja Ärztin, die geht wahnsinnig gern. In den Wald zum Beispiel. Die mag den Wald gern. Und du musst auch nicht die Bäume umarmen, das musst du auch nicht unbedingt. Aber nichtsdestotrotz die Natur ist etwas, was uns allen gut tut. Und die Anstrengung tut uns auch hier und da gut. Ich muss mich nicht bis zum Exzess fordern. Der Messer oder der Habeler oder der Dacher Michel, oder der frage mich nicht wer.
Lisa Prantl Aber wie hat sich das verändert? Du hast gesagt selber, du wärst 84: Jahre alt, wenn du heute auf den Gipfel ankommst wie wenn du das vor 30, 40 Jahren gemacht hast. Wie verändert sich das Gefühl für dich? Peter Habeler: Wie soll ich sagen? Was du im Alter verlierst, das ist eine gewisse Kondition und vor allem du verlierst die Unbekümmertheit. Die Unbekümmertheit ist ein ganz wichtiges Wort. Als Junger denkst du, das machen wir jetzt. Völlig wurscht wie das ausgeht. Und als 80, 81, 82, 83-Jähriger denkst du, ich muss jetzt ein bisschen besser aufpassen. Aber ansonsten es geht weiter. Nicht mit Fullpower, aber mit Halfpower.
Klaus Brunner Ja, du sagst die Unbekümmertheit, aber die kommt ja vielleicht auch schon vorher, also so das Thema mit Familie zum Beispiel, also mit 20, mit 40, mit 60, das sind immer unterschiedliche Phasen und wenn wir nochmal kurz bei dem: Bergführer-Thema bleiben, ich glaube, das ist ja schon eine tolle Möglichkeit, auch dass man selber sich einfach nur mal ein bisschen raustraut Sachen, die man vielleicht alleine nicht machen wird. Was hast denn du da so erlebt mit deinen Gästen, wie wirkt sich das aus auf dich?
Peter Habeler Ich habe immer gute Partner gehabt und ich habe eigentlich immer gute Gäste gehabt. Und wenn ich keinen guten Gast gehabt habe, dann habe ich mich hergerichtet, dass er gut wird. Und wichtig ist eine Aufmerksamkeit auf den betreffenden Menschen eingehen. Und das fehlt heute schon ein bisschen hier und da. Wir sind jetzt mit der Bahn aufgefahren und da ist natürlich das Recht des Stärkeren. Oder zum Beispiel beim Autofahren. Den lasse ich nicht rein. Warum nicht? Den lasse ich rein. Er blinkt auf, er freut sich. Also einfach um dich herumschauen, aufmerksam sein und eigentlich vom Menschen das Beste annehmen oder das Beste: denken. Noch einmal zurück zu deiner Frage. Ich bin ein bisschen außen herum gerudert, aber wichtig ist, dass ich auf den Betreffenden eingehe. Weil der hat ja seine Gedanken, der hat seine Gefühle und das ist die, das ist beim Bergsteigen oder als Skilehrer von mir aus oder überhaupt als Lehrer, als Musiklehrer, ist ja ganz egal was, das ist das Um und Auf und die Leute ernst nehmen. Klaus Brunner: Ja weil irgendwie du ermöglichst halt dieses Erfolgserlebnis, dass du natürlich ganz extrem hast, nach so einer großen Tour, nach einer Expedition natürlich große Freude. Im Kleinen stelle ich mir das vor, dass einfach so eine geführte Tour zum Beispiel so etwas Ähnliches auslöst, oder?
Peter Habeler Ja, natürlich. Das Bergsteigen und ob das jetzt Expeditionsbergsteigen ist oder schwer klettern oder auf einen leichten Berg gehen, es ist alles unisono. Es muss eine gewisse Freude da sein, dass du das machst. Aber das Bergsteigen: erschöpft sich ja nicht dem extremen Klettern. Da gibt es ein Wandern. Ein bisschen schauen, da gibt es eine Hütte-Hütte-Geschichte und dann natürlich top ist von mir aus Everest oder der Khangchendzonga oder irgendein Achttausender wo man oft Probleme hat, dass man das schafft, aber gute Partner und auch an dich glauben.
Lisa Prantl Du hast ja extrem viel gemacht auch neben dem Bergsteigen weil das natürlich große Bekanntheit ausgelöst hat. Du hast erzählt, du bist durch die USA gereist hast Vorträge gemacht. Das ist wirklich ein Leben mit vielen außergewöhnlichen Momenten auf das du zurückblickst und das du auch weiterlebst. Das finde ich schon spannend. Auch, dass du das alles so extrem präsent hast. Das ist so eine lange Zeitspanne. Was kannst du denn darüber erzählen, was dir dieses Leben schon auch in der Öffentlichkeit ermöglicht hat, was viele eigentlich halt nie so erleben. Auch Erlebnisse mit denen du wahrscheinlich nie gerechnet hast, wo du das: Bergsteigen angefangen hast. Peter Habeler: Ich glaube, der Schlüssel zum guten Leben, natürlich, du musst ein Glück, ein Schwein musst du auch haben. Du musst ein Glück haben. Ich bin ja auch ein paar Mal runtergeflogen. Aber es ist mir nie was ernstlich Böses passiert. Wie soll ich das jetzt am besten sagen? Du musst eine Gaude auch an den Menschen haben. Du musst eine Freude an den Menschen haben. Ob das jetzt Kunden sind, die mit dir auf den Berg gehen, oder ob du in der Straßenbahn fährst. Ich bin ein positiv denkender Mensch. Peter Habeler: Und das ist, glaube ich, ganz, ganz wichtig. Lisa Prantl: Also ich habe jetzt schon von dir gelernt, die besonderen Erlebnisse machen das Leben reichhaltig. Die Partnerschaften sind unglaublich wichtig. Einmal muss der eine vorausgehen und man muss ihm, ihr auch vertrauen, dass das passt. Peter Habeler: Das ist ja wie in einer, ich bin jetzt halt ganz gescheit, wie in einer Ehe. Einmal ist die Frau die Chefin und einmal ist der Mann der Chef. Ein bisschen halt. Aber es ist eine Wechselwirkung.
Ich kann nicht immer nur der Chef sein und gescheit: sein. Und ich muss das noch einmal wiederholen Ich habe wahnsinnig viel Glück gehabt. Das muss ich auch dazu sagen. Ob das die Abstürze waren oder ob das die... Heute wiederholen wir uns ja ein paar Mal. Aber es ist gut. Man kann das nicht oft genug sagen. Gute Freunde musst du haben. Lisa Prantl: Du hast mir vorher erzählt, du bist... In den 70er Jahren 50 Meter aus einer Wand gefallen und zu deinem 80. Geburtstag bist du diese Wand dann nochmal geklettert zum 80. Geburtstag. Das ist ja auch ein gewisses Selbstvertrauen einfach, oder? Peter Habeler: Ich möchte jetzt nicht sagen, dass ich mehr kann als viele andere, aber du musst Lisa Prantl: Dann klettern wahrscheinlich schon. Peter Habeler: Das Quäntchen Fähigkeit, das du hast, das musst du schon kinzen. Hoffentlich verstehen das die Leute. Das muss man Klaus Brunner: kultivieren. Das
Peter Habeler muss man auch lieb haben. Und die Freude einfach ist die Triebfeder überhaupt des Lebens. Und ein Wort, das mir sehr gut gefällt, das ich aber oft: nicht mehr so empfinde, ist die Achtsamkeit. Um mich schaue, was passiert jetzt um mich herum. Ich weiß gar nicht, ob das beim Skifahren ist, ob es irgendwo im Bus ist, dass ich schaue, was passiert um mich herum. Und was ich auch hier und da gut finde, dass mir manchmal nicht gut geht, dass es mir ein bisschen hilft. Man braucht gar nicht viel tun. Klaus Brunner: Die Moderation schimpft uns schon, dass wir zum Ende kommen sollen, aber ich muss dich trotzdem noch etwas fragen. Was sind jetzt eigentlich so Tipps von dir in Tirol von Tirol Plätzen oder Bergen, die man unbedingt mal gesehen haben muss. Peter Habeler: Wir haben ein schönes Zillertal, wir haben ein super Ötztal, im Stubai ist nicht schisch. 1964 bin ich da das letzte Mal auf den Hoadl oben gewesen. Das ist ja Wahnsinn. Wir haben so viele schöne Plätze, da will ich gar nicht einen Einzelnen herausnehmen.
Vielleicht zum Abschluss. Ich habe 1978, wo wir am Everest waren, habe ich: nachher sehr viele Vorträge für die Firma IBM in Amerika gehalten, in Los Angeles ist der damalige Chef von IBM auf und ab gegangen on stage und der hat etwas Interessantes gesagt. As you get older, you develop a crust. And if you don't break the crust, you're going to be crusted in. And when you're 30 and you're crusted in, you're finished. And when you're 50, you're crusted in you're also finished. Und das ist mein Lebensmotto. Die Kruste brechen, Skitour machen. Klettern, hier und da ausrasten okay. Die Kruste muss gebrochen werden, dann wirst du 100 Jahre alt. Break the crust. Vielen Dank, Lisa Prantl: Peter. Klaus Brunner: Ja, break the crust, wirklich ein gutes Motto Was machen wir, Lisa? Skitour, vielleicht eine frühlingshafte noch?
Lisa Prantl Ich habe mir dann noch erklärt, eine Gaudi muss man haben. Das ist: überhaupt sein Lieblingswort, glaube ich Alles, was dir eine Gaudi macht. Klaus Brunner: Und ein bisschen rasten darf man schon auch machen, hat er gesagt. Lisa Prantl: Es war wirklich spannend und jetzt fragen wir uns natürlich, wer soll als nächstes vor unserem Podcast-Mikrofon Platz nehmen? Klaus Brunner: Genau, schreibt uns doch, welche Persönlichkeit wir mal einladen sollen unter info@tirol.at und lasst uns doch eine gute Bewertung da, wenn euch unser Podcast gefällt. Lisa Prantl: Dann bis zum nächsten Mal. Klaus Brunner: Vielen Dank.
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